UEFA stellt sich gegen Infantino: Konflikt um umstrittenen Investorendeal eskaliert
Ein erbitterter Machtkampf um die Zukunft des internationalen Fußballs zeichnet sich ab. Die UEFA lehnt sich gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino auf und droht mit drastischen Konsequenzen für eines seiner Lieblingsprojekte.
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht ein umstrittener Investorendeal, den Infantino vorantreibt. Der oberste Chef des Fußball-Weltverbands soll das Projekt nach dem Willen der europäischen Fußball-Konföderation aufgeben. Andernfalls stellt die UEFA einen Boykott der nächsten Weltmeisterschaft in den Raum.
Die Ankündigung der UEFA signalisiert eine Kehrtwende in den Machtverhältnissen. Lange Zeit schien Infantino, der seit 2016 an der Spitze der FIFA steht, in seinen Entscheidungen relativ frei agieren zu können. Nun formiert sich Widerstand aus einer für ihn sonst eher kooperativen Ecke des Fußballs.
Die Eskalation offenbart tiefe Differenzen über die Ausrichtung des internationalen Spielbetriebs. Es geht um grundsätzliche Fragen darüber, wie sehr wirtschaftliche Interessen die sportlichen Strukturen prägen dürfen und wer letztendlich über solche Entscheidungen bestimmt.
Der Konflikt zwischen der UEFA und Infantino wird zu einer Bewährungsprobe für das Machtgleichgewicht im Weltfußball.
Quelle: www.n-tv.de