UEFA räumt VAR-Probleme ein und führt neue Transparenz-Regel ein

Die Europäische Fußball-Union hat eingestanden, dass der Videobeweis in seiner bisherigen Anwendung zu weit gegangen ist. Mit dieser Selbstkritik reagiert die UEFA auf anhaltende Diskussionen über die Handhabung des VAR-Systems, das seit Jahren sowohl bei Spielern, Trainern als auch Fans auf Skepsis stößt.
Um künftig für mehr Klarheit und Verständnis zu sorgen, führt die UEFA die sogenannte “Clear Line” ein. Mit diesem neuen Konzept sollen Zuschauer und Beteiligte transparent nachvollziehen können, auf welcher Grundlage der Videoschiedsrichter zu seinen Entscheidungen gelangt. Damit verbunden ist auch eine bessere Kommunikation der Gründe, die zu einem bestimmten Schiedsrichter-Urteil führen.
Die Maßnahme ist als Konsequenz aus der Erkenntnis zu verstehen, dass das VAR-System in der Vergangenheit zu häufig eingegriffen hat. Durch die geplanten Neuerungen hofft die UEFA, das Vertrauen in die Schiedsrichter-Entscheidungen wiederherzustellen und gleichzeitig den Spielfluss weniger zu beeinträchtigen.
Quelle: www.n-tv.de