Bedrohte Kolumbianer: Wenn Fußball zu Hass führt

Ein kolumbianischer Nationalspieler muss sich nach dem Ausscheiden seines Landes aus der Weltmeisterschaft mit Morddrohungen auseinandersetzen. Das Drama ereignet sich, nachdem die südamerikanische Mannschaft in der Knockout-Phase ihre Reise beenden musste.
Die Situation wirft ein düsteres Licht auf die Beziehung zwischen Fußball und Gewalt in Lateinamerika. Sie weckt Erinnerungen an tragische Vorfälle aus der jüngeren Vergangenheit des kolumbianischen Fußballs, als Spieler für sportliche Misserfolge mit ihrem Leben zahlen mussten.
Solche extremen Reaktionen auf sportliche Niederlagen zeigen, wie sehr der Fußball in manchen Gesellschaften als existenzielle Angelegenheit behandelt wird. Wenn persönliche Sicherheit von Athleten durch erbitterte Fans gefährdet ist, hat der Leidenschaftlichkeit ein warnendes Zeichen überschritten.
Die kolumbianische Fußballwelt und die Behörden müssen sich dieser ernsten Problematik stellen und zum Schutz ihrer Spieler handeln, um solche Szenarien zu verhindern.
Quelle: www.t-online.de