Flügelwirwarr um Debast: Belgischer Klub torpediert WM-Einsatz gegen England

Die belgische Nationalmannschaft muss beim WM-Qualifikationsspiel gegen England auf seinen Spieler Debast verzichten. Der Grund für die Absenz ist ungewöhnlich: Sein Klub weigert sich, den Akteur freizugeben. Ein Streit zwischen Verband und Vereinsverantwortlichen führt zu dieser unglücklichen Situation.
Dabei hätte der Belgier gerne für sein Land auf dem Platz gestanden. Doch ohne die Zustimmung seines Arbeitgebers ist ein Einsatz in diesem Fall nicht möglich. Ein typischer Fall von Interessenskollisionen zwischen Klubgewalten und nationalen Verbänden.
Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird im neuen XXL-Format mit insgesamt 48 Mannschaften und 104 Spielen an 16 verschiedenen Austragungsorten ausgetragen. Bereits in der Qualifikationsphase zeigen sich solche Herausforderungen zwischen Klub- und Landesinteressen, die das internationale Fußball-Geschäft zunehmend komplexer machen.
Quelle: www.abendblatt.de