Infantinos Zukunft fraglich: Welche Möglichkeiten seinen Gegnern offenstehen

Die ehrgeizigen Investorenpläne des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino sind gescheitert – und könnten nun zum politischen Stolperstein für den Schweizer werden. Mehrere Kritiker und Gegenspieler sehen darin eine Gelegenheit, den mächtigen Funktionär von der Spitze des Weltfußball-Verbandes zu verdrängen.
Infantinos Widersacher verfügen nach aktuellem Stand über zwei unterschiedliche strategische Optionen, um den 54-Jährigen unter Druck zu setzen. Diese Alternativen könnten erhebliche Auswirkungen auf die künftige Führungsstruktur des internationalen Fußballs haben.
Neben dem Machtkampf an der Spitze werden bereits mögliche Nachfolger diskutiert. In Fußball-Funktionärskreisen werden mehrere Kandidaten gehandelt, die das Amt des FIFA-Präsidenten übernehmen könnten, sollte Infantino tatsächlich seinen Posten räumen müssen.
Die kommenden Wochen und Monate dürften für den umstrittenen FIFA-Chef entscheidend werden. Der gescheiterte Investitionsplan hat Infantino politisch geschwächt und gibt seinen Kritikern ein Druckmittel in die Hand, das sie gezielt einsetzen könnten.
Quelle: www.spiegel.de