Jordaniens Verbandspräsident erhebt schwere Vorwürfe gegen Fifa-Chef Infantino

Die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino wird immer lauter. Nun gesellt sich ein hochrangiger Funktionär aus dem Nahen Osten zu den Stimmen hinzu, die dem italienischen Fußball-Administrator Fehlverhalten vorwerfen.
Ali bin al-Hussein, der Präsident des jordanischen Fußballverbandes, hat der Fifa eine schwerwiegende Anschuldigung gemacht. Der hochrangige Funktionär wirft der Weltorganisation vor, seinem Land Preisgeldgelder einzubehalten. Nach seiner Darstellung handelt es sich dabei um einen gezielten Druck, um ihn als Verbandschef in die politischen Machenschaften von Infantino einzubinden.
Mit dieser Anschuldigung reiht sich bin al-Hussein in eine wachsende Liste von Kritikern des Fifa-Präsidenten ein. Die Vorwürfe deuten auf ein System hin, bei dem finanzielle Mittel strategisch eingesetzt werden, um politischen Einfluss auszuüben.
Quelle: www.spiegel.de