Sammer sieht Deutschlands WM-Fiasco kritisch und deutet Mitarbeit unter Klopp an

Matthias Sammer nutzt das enttäuschende Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft für eine grundsätzliche Analyse der DFB-Elf. Der ehemalige Funktionär übt dabei deutliche Kritik am bisherigen Kurs des Teams und skizziert seine Vorstellungen für einen erforderlichen Umbruch.
In seinen Ausführungen plädiert Sammer dafür, dass die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes künftig mehr nach argentinischem Vorbild agieren sollte. Dies deutet auf taktische und spielerische Aspekte hin, die der 56-Jährige als nachahmenswert erachtet. Mit diesem Vorschlag verbindet Sammer offenbar die Hoffnung auf eine modernere Spielweise mit größerer Offensivkraft.
Besonders bemerkenswert ist Sammers Haltung zum geplanten Trainerechsel: Mit Jürgen Klopp als zukünftigem Bundestrainer signalisiert der einstige Bayern-Manager seine Bereitschaft, inhaltlich unterstützend zur Seite zu stehen. Damit bringt sich Sammer selbst in Stellung für eine mögliche beratende Funktion beim anstehenden Neuaufbau der Nationalmannschaft.
Die Kritik und gleichzeitige Positionierung Sammers verdeutlichen die anhaltenden Diskussionen rund um die Reform des DFB-Teams und die Suche nach neuen Impulsen für die Rückkehr zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Quelle: www.n-tv.de